.winta.

Die Weide

Die Weide

Fallen gelassen.
Du schwebst:
Verloren und frei.
Sinkst, bist vergessen, ersehnst dir dein Grab.

Die Mutter bettet dich.
Und in ihrer Liebe,
Versorgt und umarmt,
Das Dunkel dir Kraft gibt,
Du stehst wieder auf.

So standfest,
So eisern,
Doch immerzu warm,
Stehst du, schenkst Schutz mir, verwurzelt im Grab.

Die Mutter sehnst du,
Dein Kleid sucht nach Liebe,
Umsorgt und umarmt.
Die Dunkelheit fehlt dir,
Zu klein dir dein Grab.

Fallen gelassen,
Dein Kleid:
Verfärbt und verblasst,
Sinkt bald zu Boden, bedeckt dir dein Grab.

Die Mutter bist du.
Und in deiner Liebe,
Ermüdet, besorgt.
Entgleitet dein Kind dir,
Fällst weich in sein Grab.


Fallen gelassen...




winter
winta am 15.3.07 23:59


Zwilling

Zwilling- zwei Herzen in einer Brust.
 
Dem Sinn des Satzes nie bewusst,
Suchtest Du nach deinem Abbild,
Suchtest Dich in Dir für Dich,

Doch fandest nichts als Dich...

Auf Deinen Fersen, jede Stunde,
Das zweite Herz stets unentdeckt,
Nicht einen Lichtblick, keine Spuren,
Verzweiflung, Leere, Einsamkeit.

Doch, frag' ich dich, was wäre, wenn
Dein zweites Herz in Deiner Brust,
In dir nur in Gedanken schlägt?

Zwei Herzen in einer Brust...

Das zweite Herz, verlor'nes Ich,
Es schlägt seit Jahren für Dich mit,
Dein zweites Herz das meine ist,
Wie meines Deine Sehnsucht ist.


winter
winta am 13.2.07 22:13


abbild

Abbild

 

Da ist ein Herz in meinem Herz,

Tief gebannt, doch ist es frei.

 

Ein Abbild, Dein Ebenbild.

Das in mir

Durch Dich

Mit mir ist.

 

Ich seh' Dich nicht,

Ich hör' Dich nicht,

Doch bist Du da und rufst zu mir.

 

Das Herz in mir ein jeder sieht.

Sichtbar, Hörbar, Allzeit dort.

Und bin ich schwach vom Tag einmal,

Es schlägt für mein Herz,

Macht mich ganz,

 

Ich seh' Dich in mir,

Weite Arme,

Pure Kraft von Dir für mich.

 

Da ist ein Mann in meinem Herz,

Tiefer als ich jemals dachte.

Ein Abbild, Dein Ebenbild,

Dass stark mir ist

Durch mich

Für Dich.

 

So trägst Du mich.

 

Der Tag kann kommen.

 

winter

winta am 11.2.07 19:35


Mutter

 Mutter

 

 

Du bist mein Leib,

Mein Untertan,

Mein Spielgrund,

Was ich schaffe.

 

Du bist mir fremd,

Du bist mein Halt,

Bist mir Mutter,

Bist mir undedeutend.

 

Meinen Rhytmus

Du bestimmst,

Und doch bin ich es,

Der dich wandelt.

 

So wanderst Du,

Und ich auf dir,

Dein Antrieb:

 

Meine Gier. 

 

winter 

winta am 3.2.07 16:10


Thanks...

I've been looking for you in the streets,
In the corner of my room,
In the bus there under my seat.

I've been looking for you here and there,
Lurking day and night,
If there was a single word,
That could be overheard.

But what I sensed was emptyness...

I've been looking for you,
My Beloved.
But what I found there in the streets,
In my room, under my seat,

Was nothing else but me.

Thanks...

winta am 29.1.07 16:55


unberührt

Klirrende Stille,
ein Zweig aus Glas.
Des Winters starre Melodie,
Eiskristalle...
Setzt du dich zu mir?
Lauschst mit mir?
Hab keine Angst,
Du wirst nicht frieren.
Denn ich bin bei dir,
wärme dich.
Ich bin bei dir,
schütze dich.
Klirrende Stille,
Das Glas mir singt.
Wer lauscht der Melodie mit mir?

Die Bank bleibt leer.
...unberührte Kälte.

winta am 28.1.07 21:37


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