Die Weide

Die Weide

Fallen gelassen.
Du schwebst:
Verloren und frei.
Sinkst, bist vergessen, ersehnst dir dein Grab.

Die Mutter bettet dich.
Und in ihrer Liebe,
Versorgt und umarmt,
Das Dunkel dir Kraft gibt,
Du stehst wieder auf.

So standfest,
So eisern,
Doch immerzu warm,
Stehst du, schenkst Schutz mir, verwurzelt im Grab.

Die Mutter sehnst du,
Dein Kleid sucht nach Liebe,
Umsorgt und umarmt.
Die Dunkelheit fehlt dir,
Zu klein dir dein Grab.

Fallen gelassen,
Dein Kleid:
Verfärbt und verblasst,
Sinkt bald zu Boden, bedeckt dir dein Grab.

Die Mutter bist du.
Und in deiner Liebe,
Ermüdet, besorgt.
Entgleitet dein Kind dir,
Fällst weich in sein Grab.


Fallen gelassen...




winter
15.3.07 23:59
 


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